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Neue Mitte Groß’Lohe – Tag der offenen Tür

Am 19. Oktober 2025 hatten wir Gelegenheit, uns am „Tag der offenen Baustelle“ ein Bild vom Fortgang der Baumaßnahmen in den beiden neuen Hallen zu machen. Der Eindruck war sehr positiv, denn da in letzter Zeit bei den Außenarbeiten nicht mehr so viele Arbeiter zu sehen waren, fragte sich manch einer, ob es wohl noch voran geht. Ja, das tut es.

Die Sporthalle – das ist die rechte Halle – sieht innen schon gut aus. Die großen Wandflächen sind weitgehend verkleidet, Rolltore installiert, Belüftung und Sanitäranschlüsse vorbereitet und Kabel verlegt. Aus dem noch unfertigen Boden ragen hier und da Bauteile, die später dem Einbau und der Verankerung der Geräte dienen werden. Noch gibt es viel zu tun, aber man erahnt schon, wie es aussehen könnte, wenn es fertig ist: Eine moderne und große Halle, schön gestaltet und mit durchdachter Ausstattung.

Die linke Eventhalle sieht im Moment noch mehr nach Rohbau aus. Natürlich sind hier ganz andere Anforderungen als bei der Sporthalle umzusetzen: Veranstaltungslogistik, Publikumsbetrieb, Versorgung, Brandschutz und Fluchtwege…

Den Rahmen der Bühne erkennt man aber schon. Hier kommt noch viel Technik dazu. Eine große Belüftungsanlage wird gerade installiert. Im Eingangsbereich und um den Zuschauerraum herum entstehen Räume für Bewirtung, Garderoben, Probe-, Technik- und Künstlerräume und umfangreiche Sanitäranlagen.

Bewusst ist der spätere Betrieb der Eventhalle unabhängig von dem der Sporthalle geplant. Jeder Bereich kann autark genutzt werden. Das spart Ressourcen und erleichtert die Organisation.

Wie kompliziert so ein Gesamt-Unternehmen ist, zeigt sich, wenn man ins Detail geht. Es wurde schon bei der Planung umfassend darauf geachtet, zeitgemäße und ökologisch wie wirtschaftlich beste Lösungen zu finden, sei es Geothermie, die Nutzung eigener Solarenergie, ein gutes Wassermanagement oder das Vermeiden von Versiegelungen. Auch die Interessen der Anwohner flossen in die Planung ein, denn natürlich sollen für sie keine unangenehmen Auswirkungen durch die künftige Nutzung entstehen. Und dass in Krisen- oder Notfällen die Hallen provisorisch auch für andere Zwecke als Sport und Unterhaltung benötigt werden könnten, wurde ebenfalls mit bedacht.

Der Zeitplan ist eng. Das ursprünglich geplante innovative Heizkonzept konnte nicht umgesetzt werden, weil die ausführende Firma unverhofft ausfiel. Schnell musste eine neue Lösung gefunden werden, qualitativ ähnlich und mit wenig Zeitverzug machbar. Inzwischen sind dafür hunderte Geothermie-Bohrungen in dem Grundstück hinter den Hallen erfolgt und das Konzept in der Umsetzungsphase.

Bis zur endgültigen Fertigstellung – hoffentlich im Sommer 2026 – wird es also noch ein wenig dauern. Neben dem Hallenbau müssen auch die Baumaßnahmen für Fahr- und Parkflächen und die Außengestaltung des Grundstücks mit Wegen, Aufenthaltsflächen und Bepflanzungen zügig voran gehen.

Wir hoffen, dass alles gelingt und uns und unseren Gästen in Großschwärzala am Ende ein wunderbares neues Hallen-Ensemble für viele Nutzungsjahre zur Verfügung steht.

C. Schmidt

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