Kegeln

Rückschlag für SCG-Kegler im Spitzenspiel

Im Kampf um die Meisterschaft in der Kreisliga Süd mussten die SCG-Kegler einen herben Rückschlag hinnehmen. Im Spiel gegen Verfolger DJK Abenberg hatte der SCG von Beginn an große Probleme und verlor am Ende knapp mit 1:5 (2041:2046).

Bereits im Startpaar geriet der SCG unerwartet ins Hintertreffen. Kapitän Thomas Bretzner spielte zwar solide 513 LP, musste sich seinem direkten Kontrahenten aber auf den letzten Würfen knapp mit 2:2 (513:517) geschlagen geben. Etwas deutlicher hatte Leon Höhn in seinem Duell mit 1:3 (497:518) das Nachsehen. Doch 2 Sätze, die er mit jeweils nur 1 Holz Unterschied verlor, machen deutlich, dass auch hier ein Punktgewinn möglich gewesen wäre. Mit einem Rückstand von 0:2 bzw. 25 Holz ging das Schlussduo des SCG ins Rennen. Die beiden Duelle verliefen sehr unterschiedlich. Nach 3 Durchgängen lag Christian Höhn mit 1:2 Sätzen zurück, während Christian Treibenreif mit 3 gewonnen Sätzen bereits den ersten Mannschaftspunkt für den SCG gesichert hatte. Da Christian Treibenreif auch deutlich Holz gutmachen konnte, lag der SCG vor der Schlussbahn im Gesamtergebnis knapp in Front, so dass es insgesamt nach einem Unentschieden aussah. Auf der letzten Bahn konnte der SCG dann in die Vollen den Vorsprung sogar auf 18 Holz ausbauen. Doch im Abräumen lief dann nichts mehr zusammen, zumal Christian Höhn auch sichtlich durch eine Verletzung gehandicapped war. Diese Schwächen nutzte Abenberg clever aus. Schlussspieler Luca Dorsch räumte mit dem vorletzten Wurf 3 Kegel und kam noch einmal in die Vollen. Mit einer 6 im letzten Wurf drehte er das Gesamtergebnis doch noch knapp mit 5 Holz zugunsten der Gäste, die damit am Ende den 5:1 (2046:2041) Auswärtserfolg feiern konnten, was im SCG-Lager für sichtlich betretene Mienen sorgte.

Damit ist der Kampf um die Meisterschaft wieder völlig spannend geworden. Zwar ist der SCG mit 18:6 Punkten immer noch Tabellenführer, doch dahinter folgen dichtgedrängt die DJK Abenberg (Platz 2/16:8 Punkte), der SC Worzeldorf (3./13:7) und Auf geht’s Heideck (4./12:8).

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